
Export Insights – September 2026
Halbjahreszahlen Exportkreditgarantien 2026: Deutsche Exporteure setzen verstärkt auf Absicherung
Geopolitische Spannungen, volatile Märkte und wirtschaftliche Unsicherheiten zählen weiterhin zu den größten Herausforderungen für deutsche Exporteure und erschweren vielerorts die Planung internationaler Geschäfte. Gleichzeitig zeigen die Halbjahreszahlen 2026 eine hohe Nachfrage nach Absicherungslösungen und eine weiterhin starke Projektpipeline. Das zeigt, dass Unternehmen weiterhin bereit sind, Chancen im Ausland zu nutzen und dabei verstärkt auf die Exportkreditgarantien des Bundes setzen.
Deckungsvolumen wächst deutlich
Im ersten Halbjahr 2026 übernahm der Bund Exportkreditgarantien in Höhe von 10,2 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (7,4 Mrd. Euro) entspricht das einem Anstieg von 37,4 Prozent. Das Einzeldeckungsgeschäft blieb dabei der wichtigste Pfeiler des Neugeschäfts und erreichte ein Volumen von 6,7 Mrd. Euro, wobei maßgeblich großvolumige Einzeldeckungen für die Volumensteigerung verantwortlich waren. Das Sammeldeckungsgeschäft liegt bei 3,5 Mrd. Euro und steigt seit dem Einbruch des Ukrainekrieges kontinuierlich an.
Norwegen führt das Länderranking an
Ein Blick auf die Zielländer zeigt, wie vielfältig die Einsatzbereiche der Exportkreditgarantien sind. Im Ranking der wichtigsten Abnehmerländer liegen Norwegen, Frankreich und die Türkei vorne, gefolgt von Algerien und der Ukraine. Ausschlaggebend für die Spitzenposition Norwegens und Frankreichs waren jeweils großvolumige Geschäfte. Die Rangfolge verdeutlicht, dass Exportkreditgarantien Unternehmen sowohl in etablierten europäischen Märkten als auch in Ländern mit erhöhten politischen und wirtschaftlichen Risiken begleiten.
Hohe Nachfrage und starke Pipeline
Die Exportkreditgarantien verzeichnen weiterhin eine sehr hohe Nachfrage. Der Bestand aus Anträgen und Grundsatzzusagen stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 48,5 Mrd. Euro und liegt damit 12,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Diese starke Pipeline signalisiert, dass zahlreiche Unternehmen auch für die kommenden Monate und Jahre neue Exportvorhaben planen. Für viele Exporteure sind Exportkreditgarantien dabei ein wichtiger Baustein, um Finanzierungspartner einzubinden und Geschäfte in anspruchsvollen Märkten auf eine verlässliche Grundlage zu stellen.
Risiken bleiben erhöht, Halbjahresergebnis positiv
Gleichzeitig entwickelte sich die Risikosituation im Bestand positiv. Das Entschädigungsrisiko sank auf 77,3 Mrd. Euro und lag damit rund 8,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die größten Länderexposures bestehen weiterhin in der Türkei, den USA und Angola. Die Entschädigungsleistungen gingen im ersten Halbjahr auf 94,7 Mio. Euro zurück. Dennoch bleibt das Risikoumfeld anspruchsvoll. Das Volumen der Geschäfte mit Schadensanträgen stieg auf 589 Mio. Euro und wird von wenigen größeren Engagements geprägt. Für die zweite Jahreshälfte werden daher weiterhin Schadensauszahlungen auf erhöhtem Niveau erwartet.
Insgesamt fällt die Halbjahresbilanz positiv aus. Der Saldo aus Einnahmen und Ausgaben beträgt 51 Mio. Euro. Vor allem aber zeigen die Zahlen, dass deutsche Unternehmen trotz eines herausfordernden internationalen Umfelds weiterhin auf Auslandsmärkte setzen. Für etablierte Nutzer der Exportkreditgarantien bestätigt sich damit der Nutzen des Instruments. Gleichzeitig verdeutlicht die Entwicklung, dass auch Unternehmen, die bisher noch keine Exportkreditgarantien in Anspruch genommen haben, von einer staatlichen Absicherung profitieren können, wenn sie neue Märkte erschließen oder Geschäfte in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld absichern möchten.
Konsultation beginnt – Flexibilisierung der Sektorleitlinien für die Exportkredit- und Investitionsgarantien des Bundes
Die klimapolitischen Vorgaben für die Exportkreditgarantien und Investitionsgarantien des Bundes werden weiterentwickelt. Ziel ist ihre Flexibilisierung und Vereinfachung. Sie berücksichtigen zukünftig stärker technologische Entwicklungen und Erfahrungen aus der praktischen Anwendung. Im Zuge der Überarbeitung werden die bisherigen Sektorleitlinien in ein neues Format, den Transformationsrahmen, überführt. Dieser soll die Regelungen übersichtlicher gestalten und die transformativen Technologien weiterhin besonders unterstützen.
Hintergrund der Überarbeitung ist die Vereinbarung der Koalitionsfraktionen, die klimapolitischen Sektorleitlinien zu flexibilisieren. Bereits bei ihrer Einführung war zudem vorgesehen, die Regelungen regelmäßig zu überprüfen und an neue Entwicklungen anzupassen.
Jetzt an der Konsultation beteiligen
Mit dem Start der Konsultation sind Unternehmen, Verbände und weitere Stakeholder der Exportkredit- und Investitionsgarantien eingeladen, zum Entwurf des Transformationsrahmens eine Stellungnahme einzureichen.
Falls Sie an der Konsultation teilnehmen möchten, wenden Sie sich an das Klima Team. Stellungnahmen können bis zum 09.10.2026 übermittelt werden.
Bitte beachten Sie: Alle eingegangenen Stellungnahmen werden nach Abschluss der Konsultation auf der Website der Exportkreditgarantien veröffentlicht.

Informations-Webinar zum Transformationsrahmen
Begleitend zur Konsultation stellen die Mandatare des Bundes, Euler Hermes AG und PricewaterhouseCoopers GmbH, die geplanten Änderungen in einem Informations-Webinar am 18.09.2026 vor. Bei Interesse melden Sie sich bitte über den folgenden Link an.
Für Rückfragen steht Ihnen das Klima Team zur Verfügung.
Mehr Finanzierungspartner für mehr Exportchancen – Anerkennung von Auslandsbanken
Gute Exportgeschäfte brauchen starke Finanzierungspartner. Deshalb werden ab September 2026 die Möglichkeiten für ausländische Banken erweitert, von Exportkreditgarantien zu profitieren und damit bundesgedeckte Exportfinanzierungen zu begleiten. Ziel ist es, den Kreis potenzieller Finanzierer zu vergrößern und deutschen Exporteuren so zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Neue Chancen für Exportfinanzierungen vor Ort
Künftig können regionale und lokale Banken leichter als Finanzierungspartner in bundesgedeckte Finanzierungen eingebunden werden. Gerade diese Banken gewinnen in vielen Zielmärkten zunehmend an Bedeutung. Sie verfügen über etablierte Netzwerke, kennen ihre Kunden vor Ort und finanzieren häufig auch kleinere Investitionsvorhaben. Gerade diese sogenannten „Small-Ticket-Geschäfte“ – also Geschäfte mit vergleichsweise geringem Auftrags- oder Finanzierungsvolumen – bieten deutschen Exporteuren wichtige Absatzchancen.
Dies erweitert den Kreis potenzieller Finanzierer und erleichtert insbesondere bei kleineren Vorhaben in wichtigen Zielmärkten den Zugang zu Finanzierungslösungen.
Anerkennung künftig einfacher und vorausschauender
Neu ist außerdem die Möglichkeit, Banken bereits unabhängig von einem konkreten Geschäft als Deckungsnehmer anzuerkennen. Dadurch können Finanzierungspartner frühzeitig identifiziert und Finanzierungen schneller auf den Weg gebracht werden.
Mehr Möglichkeiten für deutsche Exporteure
Die Modernisierung schafft die Grundlage für ein breiteres Netzwerk an Finanzierern weltweit. Davon profitieren insbesondere Exporteure, die neue Märkte erschließen oder auch kleinere Projekte erfolgreich umsetzen möchten. Mehr Finanzierungspartner und kürzere Wege helfen dabei, internationale Vorhaben schneller und effizienter umzusetzen.
German Pavilion und Exportkreditgarantien: Vom Messekontakt zum Exportgeschäft
Neue Märkte erschließen und potenzielle Kunden vor Ort kennenlernen – für viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind internationale Messen der wichtigste Türöffner. Doch ein eigener Messeauftritt im Ausland ist häufig mit erheblichem organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden. Genau hier unterstützt der German Pavilion exportierende Unternehmen.
Im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes können deutsche Unternehmen auf internationalen Messen gemeinsam unter der Dachmarke „made in Germany“ auftreten. Allein 2026 sind Gemeinschaftsstände auf Messen in über 50 Ländern geplant – insgesamt umfasst das Programm aktuell 844 Messebeteiligungen.
Die Vorteile:
- Professionell organisierter Gemeinschaftsstand unter der Dachmarke „made in Germany“
- Finanziell attraktive Teilnahmebedingungen
- Unterstützung rund um den Messeauftritt durch erfahrene Durchführungsgesellschaften im Inland und vor Ort
Gerade für KMU bietet der German Pavilion damit einen vergleichsweise einfachen Zugang zu internationalen Märkten. Sie können ihre Produkte und Dienstleistungen vor Ort präsentieren, neue Kunden und Geschäftspartner kennenlernen und Marktpotenziale ausloten. Die Messebeteiligung kann zum Ausgangspunkt für den Einstieg in einen neuen Markt oder die weitere Diversifizierung des Auslandsgeschäfts werden.
Wenn aus dem Messekontakt ein Exportgeschäft wird
Was passiert, wenn aus dem ersten Kontakt ein konkreter Auftrag entsteht? Dann stellen sich häufig neue Fragen: Wie lässt sich das Risiko eines Zahlungsausfalls absichern? Welche Zahlungsbedingungen können dem Kunden angeboten werden? Und wie lässt sich das Geschäft finanzieren?
Hier können die Exportkreditgarantien des Bundes relevant werden. Sie schützen deutsche Exporteure vor wirtschaftlichen und politischen Risiken und ermöglichen attraktive Zahlungs- und Finanzierungskonzepte, die ein Exportgeschäft oft erst realisierbar machen.
Der German Pavilion und die Exportkreditgarantien des Bundes setzen damit an unterschiedlichen, aber unmittelbar aufeinanderfolgenden Punkten des Auslandsgeschäfts an. Während der German Pavilion den Markteintritt und die Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen unterstützt, können die Exportkreditgarantien dabei helfen, daraus entstehende Geschäfte sicher und finanzierbar umzusetzen.
Angebote der Außenwirtschaftsförderung stärker verbinden
Die Verzahnung von German Pavilion und Exportkreditgarantien soll Unternehmen im frühen Vertriebsstadium aufzeigen, dass der Bund auch Partner der deutschen Wirtschaft bei der Realisierung von Exportgeschäften und der zugehörigen Finanzierung ist.
Entwickelt sich aus einem Messekontakt eine konkrete Geschäftschance, stehen unsere Firmenberater von Anfang an als persönliche Ansprechpartner zur Seite. Sie begleiten deutsche Unternehmen individuell bei der weiteren Ausgestaltung des Exportgeschäfts und zeigen auf, welche Absicherungs- und Finanzierungsmöglichkeiten konkret bestehen. So können Risiken, Zahlungsbedingungen und Finanzierungsfragen frühzeitig berücksichtigt und passende Lösungen gemeinsam entwickelt werden.
Sie planen den Einstieg in einen neuen Markt oder möchten Ihr Unternehmen auf einer internationalen Messe präsentieren? Einen Überblick über aktuelle Messebeteiligungen des German Pavilion und die Teilnahmemöglichkeiten finden Sie über den nachfolgenden Link:
Treffen Sie uns persönlich: Exportfinanzierung im direkten Austausch in Berlin und Dresden

InnoTrans 2026: Gesprächstermine in Berlin vereinbaren
Am 22. und 23. September 2026 sind Manuel Dircks (Head of Department Transportation) und Noemi Jaekel (Underwriting, Unit Maritime & Rail) vor Ort in Berlin und freuen sich auf den Austausch mit Unternehmen aus der Bahn-, Infrastruktur- und Mobilitätsbranche. Die InnoTrans gilt als weltweit führende Fachmesse für Verkehrstechnik und Mobilität. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Schienenfahrzeuge, Bahninfrastruktur, Digitalisierung und die Mobilität der Zukunft. Für viele Unternehmen aus diesen Branchen sind Exportkreditgarantien ein wichtiger Baustein bei der Finanzierung und Absicherung internationaler Projekte. Gerade bei langfristigen Liefer- und Infrastrukturvorhaben können politische und wirtschaftliche Risiken eine entscheidende Rolle spielen. Hier unterstützen die Exportkreditgarantien des Bundes dabei, Märkte zu erschließen und Geschäfte auf eine verlässliche Grundlage zu stellen. Zudem tragen sie dazu bei, die Finanzierungskosten für solche Vorhaben zu senken.
Nutzen Sie die Gelegenheit in einem direkten Gespräch mit unseren Expertinnen und Experten, individuelle Fragen zu Ihren Projekten, geplanten Exportvorhaben oder sonstigen Fragen zu Exportkreditgarantien zu stellen.
Vereinbaren Sie schon heute einen individuellen Gesprächstermin für die InnoTrans 2026. Wir freuen uns darauf, Sie in Berlin persönlich kennenzulernen: Individuellen Gesprächstermin vereinbaren
Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter folgendem Link auf der Website:

17. Mitteldeutscher Exporttag in Dresden: Gelegenheit für persönlichen Austausch
Am 23. September 2026 trifft sich die mitteldeutsche Außenwirtschaft zum 17. Mitteldeutschen Exporttag in Dresden. Unter dem Motto „Weltmarkt neu gemischt“ dreht sich alles um aktuelle Herausforderungen und Chancen im internationalen Geschäft.
Wer bereits international aktiv ist oder neue Auslandsmärkte erschließen möchte, kann sich vor Ort gezielt informieren und vernetzen. 30 Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) stehen für individuelle Gespräche zu verschiedenen Zielmärkten zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Länderexperten der IHKs für Polen und Tschechien sowie Fachaussteller mit Lösungen von der Marktrecherche über Compliance-Fragen bis hin zur Finanzierung.
Im Mittelpunkt des Konferenzprogramms stehen zudem aktuelle Entwicklungen, die das Auslandsgeschäft unmittelbar beeinflussen, wie globale Marktverwerfungen, die Auswirkungen der US-Zollpolitik und geopolitische Spannungen. Experten aus Wirtschaft und Außenhandel geben Einblicke und diskutieren, wie Unternehmen mit den veränderten Rahmenbedingungen im internationalen Geschäft umgehen können.
Auch René auf der Landwehr, Firmenberater für die Exportkreditgarantien des Bundes, ist vor Ort und freut sich auf den persönlichen Austausch mit Ihnen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zur Absicherung und Finanzierung von Exportgeschäften direkt mit ihm zu besprechen.
Sie planen ein konkretes Exportgeschäft, möchten neue Märkte erschließen oder sich grundsätzlich über die Möglichkeiten der staatlichen Exportkreditgarantien informieren? Dann nutzen Sie den Exporttag für ein persönliches Gespräch und vereinbaren Sie am besten schon vorab einen Termin mit René auf der Landwehr. Gesprächstermine können alternativ direkt über die Veranstaltungsseite des Mitteldeutschen Exporttags gebucht werden.
Informationen zur Veranstaltung und zur kostenfreien Anmeldung finden Sie auf der Website:
Investitionsgarantien bleiben gefragt: Bund unterstützt deutsche Unternehmen in herausfordernden Märkten
Deutsche Unternehmen investieren weiterhin weltweit in neue Märkte, trotz eines anspruchsvollen geopolitischen Umfelds. Der jetzt veröffentlichte Halbjahresbericht 2026 zu den Investitionsgarantien des Bundes zeigt, dass sich Unternehmen gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheiten gezielt gegen politische Risiken absichern.
Im ersten Halbjahr 2026 übernahm der Bund Investitionsgarantien in Höhe von 0,4 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Projekte in Süd- und Mittelamerika, auf die 40 Prozent des neu übernommenen Garantievolumens entfielen. An der Spitze der Zielländer standen Argentinien, die Ukraine und China. Gemessen an der Zahl der genehmigten Anträge lag die Ukraine auf Platz eins, gefolgt von Serbien und Taiwan.
Die Zahlen verdeutlichen, warum Investitionsgarantien für viele Unternehmen ein wichtiger Baustein ihrer Internationalisierungsstrategie sind. Sie schützen deutsche Investoren vor politischen Risiken wie Krieg, Unruhen, Enteignungen oder Beschränkungen beim Kapitaltransfer und schaffen damit mehr Planungssicherheit für langfristige Auslandsinvestitionen. Neben einer Entschädigung im Schadensfall profitieren Unternehmen auch von der politischen Flankierung durch die Bundesregierung, die bereits im Vorfeld dazu beitragen kann, Schäden zu vermeiden. Gleichzeitig können Investitionsgarantien die Finanzierung von Projekten erleichtern, da sie als werthaltige Sicherheit anerkannt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Zielmärkten der Diversifizierungsstrategie. Für Investitionen in Indien, Kasachstan, Usbekistan, der Türkei, Serbien, Tunesien und Argentinien wurden im ersten Halbjahr 2026 verbesserte Deckungskonditionen angeboten. Das eröffnet Unternehmen zusätzliche Chancen, neue Absatz- und Beschaffungsmärkte zu erschließen und ihre internationalen Aktivitäten breiter aufzustellen.
Bemerkenswert bleibt zudem die hohe Beteiligung des Mittelstands: 41 Prozent der neu übernommenen Garantien entfielen auf mittelständische Unternehmen. Das zeigt, dass Investitionsgarantien nicht nur für Großkonzerne relevant sind. Gerade für Unternehmen, die neue Märkte erschließen oder Produktions- und Vertriebsstandorte im Ausland aufbauen möchten, können sie ein wirksames Instrument sein, um politische Risiken beherrschbar zu machen und Investitionsvorhaben mit größerer Sicherheit umzusetzen.
Für die Unternehmen dürfte zudem das neue Entlastungspaket attraktiv sein. Seit dem 1. August 2026 sorgen vereinfachte Prüfungsverfahren und ein stärker dialogorientierter Antragsprozess für weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe. Gerade kleinere Investitionsvorhaben können dadurch schneller und unkomplizierter abgesichert werden. Mehr Informationen dazu bietet der Beitrag zum Entlastungspaket 2026 bei den Investitionsgarantien.
Detaillierte Zahlen und weitere Einblicke in die Entwicklung der Investitionsgarantien im ersten Halbjahr 2026 finden Sie im aktuellen Halbjahresbericht 2026.
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